Regie: Takashi MIIKE
Japan | 2004 | 35mm | 128 Min. | OmeU
FR: 11.12.04 |
00:15 H Filmhaus
SO: 12.12.04 | 21:45 H Filmhaus
"I had a wonderful time during making this
film IZO. It doesn't fit for any genre. This film is just the Massacre
of an assassinator. You might say it is complicated. I know it is
complicated. It is really hard to understand. But I don't care. All
I want to say in this film is that how you can be a human being until
the end of the world. That's all, and I want you to feel so!"
Takashi MIIKE
Dies ist nun der 10.Film von Takashi MIIKE, den wir im Rahmen unseres
Festivals innerhalb von 4 Jahren zeigen und vielleicht sein bizarrster.
Einer Orgie aus Gewalt und Blut entzieht sich IZO eigentlich jeder
Beschreibung. Der Film beginnt mit der schmerzhaft detaillegetreuen
Exekution von Izo, einem Samurai niederer Herkunft. Sein Geist entflieht
seinem Körper, um eine Reise zu beginnen, die ihn durch mehrere Zeitalter
führen wird, in der er vom buddhistischen Mönch bis hin zu seiner
Mutter, von Soldaten bis zum Premier Minister (ein 15-minütiger Auftritt
von Takeshi KITANO) alles niedermetzelt, was er finden kann. IZO ist
die personifizierte Negation, ein Aufbegehren, die geballte ekstatische
Wut auf das perfekte Gesellschaftssystem Japans. Weder Zeit noch Raum
können Izo's Rage aufhalten, und was sich ihm in den Weg stellt wird
unbarmherzig vernichtet.
Das Ungewöhnliche an diesem Film ist nicht die ausufernde Brutalität,
der uns MIIKE gnadenlos ausliefert, sondern deren Gegenüberstellung
mit Bildern voller Schönheit und Zartheit. Bilder, die in den Werken
westlicher Filmemacher kaum zu finden sind und die von solcher Kompromisslosigkeit
sind, dass sie den europäischen Betrachter sprichwörtlich atemlos
zurücklassen.
Maybe the most bizarre movie of genius Miike Takashi, but what different
did you expect? In stunning images Miike tells the story of Izo, a
young low-born samurai, who is killed by his master for punishment.
After his reincarnation into an assassin he goes on a killing rampage
through space and time. Being the negation of everything the rigid
japanese society stands for, it makes no difference for him wether
he kills the prime minister (Takeshi Kitanao in a cameo appearance)
or his own mother. This unique movie stays with you long after you
left the cinema.