Sonntag; 23.11.03, 20:00 h, Filmclub 813 / Kino in der Brücke
Tausenden von Seelen wird erlaubt, in ihrer einstmaligen irdischen
Gestalt unter die Lebenden zurückzukehren und eine kurze Zeit mit
ihnen zu verbringen - warum wird nicht gesagt und ist auch nicht
wichtig. Wesentlich ist, wie die Menschen auf diese Chance reagieren:
Unaufgeregt glücklich nehmen sie entgegen was ihnen gegeben wird,
und nutzen die Zeit die ihnen bleibt um die Menschen zu treffen,
die sie schon verloren glaubten. Doch die Reaktionen dieser übernatürlichen
Zusammenkunft fallen ganz unterschiedlich aus. Heita Kawada, ein
Angesteller des Minesteriums, untersucht auf eigene Faust das rätselhafte
Phänomen in seiner Heimatstadt Aso. Er kommt hinter das Geheimnis,
doch kann er es überlisten?
Shiota Akihiko, ein alter Studienfreund
von, wie Drehbuchautor für, Kurosawa Kiyoshi, machte bislang
eigentlich mehr durch seine provozierenden Filme über die Gefühlswelt
von Jugendlichen von sich reden. Da kommt die Zärtlichkeit
und Freundlichkeit von "Yomigaeri" etwas unvermutet! Jenseits
dessen beweist er wieder einmal, dass nirgendwo auf der Welt intensivere
Filme über den Tod gemacht werden als in Japan.