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01.09. 17.00 h Japanisches Kulturinstitut |
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Blues Harp
Man kann gar nicht oft genug betonen, daß Miike Takashi mehr ist als ein
Gewalt-Apologet, und daß die Faszination seines Werkes vor allem darin liegt,
zu sehen, wie es ihm von Film zu Film gelingt, immer wieder die Stimmungen
und Tempi seiner Arbeiten zu variieren. "The Blues Harp" hier bietet etwa
ein entspanntes, an Elmore Leonard erinnerndes Mitgegen-einander einiger
Gangster |
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auf Okinawa - lang ist der Schatten von Kitanos "Sonatine"-, in das Miike,
ganz der Auteur, sein obsessiv verfolgte Herzensthema in diversen Formen
einflicht: Multikulturalität und polymorphe Perversion als Ausdruck einer
generellen Ambivalenz, einer Freiheit, vielleicht auch für Japan. |
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