FR.
30.08. 20.30 h Japanisches Kulturinstitut
SO.
01.09. 20.30 h Filmhaus Kino Köln |
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Go
Sugihara ist ein in Japan geboren und aufgewachsener Nordkoreaner, der in
Japan eine kommunistische Schule besucht und gegen den Widerstand seiner
Eltern und Lehrer auf eine japanische High School wechselt. Dort verliebt
er sich in das japanische Mädchen Sakurai, das wie viele Japaner Koreaner
für Menschen 2. Wahl hält. Die Anfangsszenen, mit rasend schnellen Schnitten,
gebrochener Chronologie und wilden Kamerafahrten nehmen dem Zuschauer |
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fast den Atem, doch was wie ein lustiger und ultracooler Teenagerfilm anfängt,
kommt zu einem plötzlichen Stillstand, als physische wie psychische Gewalt
( der Tod eines Freundes, körperliche wie verbale Angriffe koreanischer
Lehrer, die Ablehnung seiner ersten Liebe) in Suguharas leben eindringen.
Dieser Stillstand entspricht dem Schock, aus dem heraus Sugihara seinen
Platz in der japanischen Gesellschaft finden muss, ohne seine Herkunft,
seine Freunde und seine Eltern zu verleugnen. |
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Der Regisseur Yukisada Isao, der bereits mit "Sunflower" auf unserem letzten Festival vertreten war, beweist mit seinem neuen Film, dass er nicht umsonst als Japans neuer Shooting Star gehandelt wird. |
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